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Herbstbote Kürbis

Er gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt: Der Kürbis. Bereits seit über 8.000 Jahren wird er vom Menschen angebaut. Ursprünglich in Mittel- und Südamerika beheimatet, brachten ihn die Entdecker im 16. Jahrhundert mit nach Europa.

Durch Züchtungen sind mittlerweile knapp 800 Kürbissorten zum Essen, zur Öl-Gewinnung und rein zur Dekoration entstanden. Und auch für den ein oder anderen "gemüsigen" Weltrekord ist der Kürbis verantwortlich: In 2016 brachte ein in Belgien angebauter Kürbis satte 1.190,5 kg auf die Waage!

Achtung Deko!

Die kleinen, bunten Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten Cucurbitacine, Bitterstoffe, die giftig sind. Sie sind deshalb nur zur Dekoration geeignet

Mit ihrem häufig nussig anmutenden Geschmack sind Kürbisse wahre Allrounder in der Küche: Suppen, Pürees, Aufläufe, Beilagen ... ob gekocht, gebacken, geschmort oder frittiert - Kürbisse machen fast alles mit.

Ein echter Hingucker

Kürbissuppe im eigenen Kürbis. Dazu einfach den "Deckel" mit einem scharfen Messer abschneiden, Fruchtfleisch und Kerne mit einem Löffel herausholen und die fertige Suppe hineinfüllen. Danach einfach den "Deckel" wieder aufsetzen.

Wer's etwas schärfer mag

Chili und Ingwer, Curry und Knoblauch passen hervorragend für eine pikante Note. Etwas süßer hingegen wird das Kürbisfleisch durch Zugabe von Honig, Zimt, Ananas, Äpfeln, Orangen oder Obstsäften.

Doch nicht nur geschmacklich überzeugen die Kürbisse

Sie liefern allerhand Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink, Selen sowie Vitamin B, C und E. Der hohe Kaliumgehalt regt die Nieren- und Blasentätigkeit an und entwässert ganz natürlich. Da sie zu 90 % aus Wasser bestehen, haben Kürbisse einen sehr geringen Fettgehalt und pro 100 g nur 27 kcal - so können auch Figurbewusste nach Herzenslust zuschlagen.

Orangerot-farbene Kürbisse wie der Hokkaido enthalten besonders viel Beta-Carotin. Der menschliche Körper wandelt es in Vitamin A um, das gut für die Sehkraft, Haut und Haare ist. Außerdem wirkt der natürliche Farbstoff wegen seiner antioxidativen Eigenschaften als Abwehr gegen freie Radiakle und schützt die Zellen.

Grün, dickflüssig, gesund ...

Im Gegensatz zum Fruchtfleisch hat das grüne, dickflüssige Öl des Kürbisses einen hohen Kaloriengehalt, gehört aber zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Pflanzenölen auf dem Markt. Studien haben gezeigt, dass sich Kürbiskernöl positiv auf die Gesundheit auswirken kann - allerdings nur in kaltem Zustand. Zum Kochen und Backen ist es deshalb nicht geeignet. Die Inhaltsstoffe Vitamin E und Linolsäure können den Cholesterinspiegel senken und Herz-/Kreislaufbeschwerden vorbeugen.

Kürbisse gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Größen: vom tiefgrünen Moschus- über den gelben Spaghettikürbis bis hin zum orangenen Ambercup. Besonders beliebt ist aber der nach einer japanischen Insel benannte Hokkaido Kürbis.

Ab August beginnt die Saison für die - botanisch gesehene - Beere. Er wird erst seit ca. 20 Jahren in Deutschland angebaut, hat seitdem aber eine steile Karriere im Gemüsehandel hingelegt. Kein Wunder: Der Hokkaido lässt sich schnell und einfach zubereiten, denn seine Schale ist essbar. Waschen Sie sie allerdings vor der Zubereitung ordentlich mit warmem Wasser ab. Mit seinen 1-2 kg Kampfgewicht ist der Hokkaido auch für kleinere Haushalte geeignet.

Machen Sie den Klopftest!

Sie möchten wissen, ob der Kürbis reif ist? Dann klopfen Sie einfach mit dem Fingerknöchel auf den Kürbis. Klingt er hohl, hat er den optimalen Reifezustand. Ein weiteres Zeichen für den richtigen Erntezeitpunkt ist ein harter, verholzter Stiel.

Kürbisse können Sie, sofern Sie unversehrt und nicht angeschnitten sind, zum Teil mehrere Monate aufbewahren - bspw. im Keller oder im Gemüsefach des Kühlschranks. Achen Sie aber darauf, dass er kühl, im Dunkeln und trocken aufbewahrt wird.