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Frühjahrsputz für den Körper - Fasten

Nach dem Karnevalstrubel folgt die Fastenzeit. Viele Deutsche nehmen sich nun bewusst vor auf bestimmte Nahrungsmittel oder Konsumgüter zu verzichten.

Die persönlichen Gründe für das Fasten sind dabei äußerst vielfältig. Sie reichen von religiösen Motiven bis hin zur Steigerung des Wohlbefindens, Verbesserung der Gesundheit, Gewichtsreduktion und Entgiftung und Entschlackung. Egal welches Motiv, Fasten kommt der Gesundheit zugute – sofern man einige Grundregeln beachtet.

Um Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden, müssen einige Grundregeln beachtet werden. Dazu gehört vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (zwei bis drei Liter am Tag) während der Fastenzeit. Am besten eignen sich dazu Tees, idealerweise Kräutertees und Tees, die der Entschlackung dienen. Auch Gemüse- und Obstsäfte sowie Gemüsebrühe sind gute Begleiter. Verzichten sollte man auf Nikotin (nicht nur auf Zigaretten, sondern auch auf Nikotinpflaster), Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten.

Zudem sollte man sich während der Fastenzeit möglichst viel bewegen (Spazierengehen, Wandern, laufen, schnelles Gehen, Schwimmen oder Gymnastik). Wichtig ist es auch, dazwischen immer wieder zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen. Das Fasten sollte nicht um jeden Preis durchgesetzt werden, denn das körperliche Wohlbefinden sollte man stets im Auge behalten. Während der Schwangerschaft ist es besser auf das Fasten zu verzichten und auch als „Null-Diät“ ist das Fasten wegen des bekannten Jo-Jo-Effekts eher ungeeignet.

Für das Fasten sprechen mittlerweile zahlreiche Untersuchungen, welche das Fasten als guten Einstieg in einen veränderten, positiven Lebensstil betrachten. Die naturheilkundliche Fachliteratur betont die Erfolge, die mit Fastenkuren bereits bei chronischen Leiden wie Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Allergien, Asthma oder Rheuma erzielt wurden.

Fasten in allen Lebensbereichen

Ganz aktuell beschäftigt sich eine Forsa-Studie mit dem Thema „Fasten“. Es zeigt sich, dass vor allem Frauen dem Fasten offen gegenüberstehen, und dass gesundheitliche Aspekte bei der Entscheidung für das Fasten dominieren. Die Befürworter des Fastens wollten laut Studie vor allem auf Alkohol (78 %), Süßigkeiten (69 %), Rauchen (53 %) und auf Fleisch (48 %) verzichten. Zudem könne man sich vorstellen auf das Fernsehen (42 %), den Computer bzw. das Internet (28 %) und zuletzt auch auf das Auto (19 %) zu verzichten.